Apple iPadZum Verkaufsstart von Apples iPad Anfang des Monats fanden sich wieder unzählige Apple-Jünger vor den Geschäften ein, um eines der begehrten Tablets zu ergattern. Zugegeben, es ist ein noch nie dagewesenes Konzept. „Doch was ist ein iPad eigentlich genau?“, fragte das Computer-Magazin c’t völlig zu Recht (Heft 9/2010).

Ein iPad ist kein Notebook, weil es keine Tastatur hat. Es ist kein richtiger Tablet-PC, weil man es nicht mit einem Stift bedien kann und weder Windows noch Mac OS darauf laufen. Es ist auch kein Smartphone, weil man damit nicht telefonieren kann. Das sind schon mal einige Anhaltspunkte, was das iPad alles nicht kann. Doch die Liste geht noch weiter…

Ein iPad hat keine Kamera. Videotelefonie und Fotos aufnehmen sind daher tabu. Auch eine Unterstützung für Adobe Flash gibt es nicht. Einige Webseiten sind daher nicht sinnvoll aufzurufen (auf der anderen Seite darf sich der Webseitenbetreiber auch nicht auf Flash-Unterstützung verlassen). Für den Datentransfer zum heimischen Rechner ist ein spezielles Kabel und eine spezielle Software (iTunes) erforderlich. USB-Anschlüsse oder ein SD-Karten-Slot sucht man vergeblich. Drucken ist daher genauso unmöglich wie das direkte Betrachten von Fotos einer Digitalkamera. Wie auch beim iPhone beschränkt sich das Multitasking auf Systemdienste und erlaubt es dem Nutzer nicht, zwischen laufenden Programmen hin- und herzuschalten. Ein UMTS– und GPS-Modul ist nur in den teureren Varianten verbaut.

Dies sind eigentlich schon genug gute Gründe, kein iPad zu kaufen, zumal sich der Verkaufsstart in Deutschland aufgrund der großen Nachfrage in den USA auf den 10. Mai verzögert. Als sinnvolle Alternative bietet sich in Zukunft daher das in Deutschland entwickelte WePad, ein Netbook mit ChromeOS oder auch das Low-Tech-Ei-Pet an.

2 Antworten auf “Was das iPad alles nicht kann”

  1. Sehr aufschlussreicher Artikel! Ich sehe das WePad auch klar im Vorteil, alleine die beiden USB sowie der HDMI-Anschluss machen es zum multimedialen Allrounder. Allerdings lassen sich die Hersteller GPS und UMTS-Modem auch gut bezahlen.

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