Google Analytics und der Datenschutz

Nachdem Google in jüngster Zeit durch die Aufzeichnung von WLAN-Nutzdaten ein datenschutz- und PR-technischer Super-GAU unterlaufen ist, setzt sich das Unternehmen nun für ein wenig mehr Datenschutz für seine Kunden ein. Die Neuerungen betreffen das Website-Analyse-Tool Analytics, das auf zahlreichen Webseiten zum Einsatz kommt. Analytics ermöglicht es dem Webseitenbetreiber, Daten über seine Besucher, z.B. Herkunft, Browser, Auflösung und Referer-URL, einzusehen und automatisch auswerten zu lassen. Auch werden die Daten von Google selbst weiterverwendet. Diese Praktik ist unter Datenschützern zu Recht umstritten und es ist fraglich, ob Google Analytics in dieser Form in Deutschland überhaupt ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers verwendet werden darf. Bei den Neuerungen handelt es sich zum einen… Mehr Lesen

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Neues Chrome-OS-Image erschienen

Der ChromeOS-Blog stellt seit heute ein neues Chrome-OS-Image zum Download zur Verfügung. Bei Chrome OS handelt es sich um ein quelloffenes Betriebssystem, das von Google und vielen freien Programmierern gemeinschaftlich entwickelt wird. Es soll vorwiegend auf Netbooks zum Einsatz kommen und zeichnet sich durch eine schlanke Programmierung, einen schnellen Systemstart und die Ausrichtung an der Cloud aus. Das Betriebssystem basiert größtenteils auf dem Chrome-Browser und soll Ende 2010 offiziell erscheinen. Es gibt jeweils eine Download-Version für USB-Sticks und für die kostenlose Virtualisierungs-Software VMWare Player.

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Google veröffentlicht Daten zu staatlichen Anfragen

Auf einer eigens eingerichteten Webseite stellt Google ab sofort Daten über die Zahl der von staatlichen Stellen an das Unternehmen gerichteten Anfragen bereit. Die Daten wurden in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 erhoben und enthalten Angaben zu Anfragen, die sowohl auf die Löschung öffentlicher Daten als auch die Herausgabe nicht-öffentlicher Daten abzielen. Google macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz von staatlicher Kontrolle des Internets. Hier soll jedoch nicht pauschal von Zensur die Rede sein, da es sich bei den meisten Anfragen um die Bekämpfung von Kriminalität im Internet handelt. Die Liste wird halbjährlich aktualisiert, sodass sich in Zukunft auch Trends (vermutlich nach oben) erkennen lassen. Deutschland belegt… Mehr Lesen

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Let me google that for you

Welcher Nerd kennt das nicht? Der Computer eines entfernten Bekannten (oder von jemandem, den man schon mal von weitem gesehen hat) funktioniert nicht mehr, man bekommt einen Anruf und wird mit weinerlicher Stimme darum gebeten, sich der Sache anzunehmen. Wenn sich das Problem nicht gerade durch das Einstecken des Stromkabels lösen lässt, kommt man meist nicht drum herum, eine Suchmaschine mit dem Problem zu bemühen. In vielen Fällen können solche einfachen Probleme auch von halbwegs begabten Nicht-Nerds gelöst werden, würden Sie es einfach mal probieren. Einen sympatischen Weg, dem Bittsteller dies mitzuteilen, wenn ein einfaches RTFM nicht ausreicht, bietet „Let me google that for you“. Gefüttert mit einem Suchstring liefert… Mehr Lesen

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