Greenshot LogoWer häufiger Anleitungen am Rechner erstellt, kennt die leidige Aufgabe, Screenshots machen zu müssen. Selbst die besten Nerds mit den flinkesten Fingern benötigen für diesen Vorgang um die zehn Sekunden: Print screen (kopiert den gesamten angezeigten Desktop in die Zwischenablage) bzw. Alt + Print screen (kopiert nur das aktuelle Fenster in die Zwischenablage) drücken, Bildbetrachtungsprogramm anwählen, Einfügen, Speichern, Dateinamen und -format festlegen, OK, zurück zum „fotografierten“ Programm. Bei mehreren Bildern gehen da schnell kostbare Minuten verloren, die besser sinnvoll genutzt werden sollten.

Einen komfortablen Weg, blitzschnell Screenshots zu erzeugen, bietet das Open-Source-Programm Greenshot. Es ist zudem Freeware und leistet trotz der mit 160 KB geringen Größe (in der No-Installer-Version) sehr gute Arbeit. Nach dem Start nistet es sich unauffällig im Tray-Bereich ein (für ein rot-grün-schwaches Auge sogar nahezu unerkennbar) und wartet auf seinen Einsatz. Wer nicht möchte, dass das Programm bei jedem Windows-Start ausgeführt wird, kann diese Option in den Einstellungen deaktivieren.

Greenshot ScreenshotDie wichtigsten Features findet man im Output-Tab der Einstellungen. Hier kann man festlegen, ob das aufgenommene Bildschirmfoto im programmeigenen Editor zur weiteren Bearbeitung geöffnet werden soll, direkt gedruckt oder – mein persönlicher Favorit – direkt in einem vorher festgelegten Ordner gespeichert werden soll. Hierbei kann man sowohl das Dateiformat (JPEG, GIF, aber auch die verlustfreien Formate BMP und PNG), als auch ein Schema für die Vergabe von Dateinamen festlegen. Aufgenommen werden die Screenshots dann schließlich mit den oben beschriebenen Tastenkombinationen Print screen (dt. Druck bzw. Drucken) bzw. Alt + Print Screen.

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3 Antworten auf “Open-Source-Screenshot-Tool Greenshot”

    1. Vielen Dank für den Kommentar, Roland. Seit Windows Vista findet man unter „Alle Programme“ -> „Zubehör“ das Snipping-Tool. Dieses hat allerdings die beschriebenen Nachteile, nämlich muss man das Tool starten bzw. anwählen, das Fenster wählen, einen Dateinamen vergeben usw. Bei der Suche nach einem Tool und in dem Artikel habe ich Wert auf die 1-Click-Funktionalität gelegt, die Greenshot bietet.

  1. Das überzeugt! 1-Click ist auf jeden Fall eine schöne Sache. Es ist tatsächlich nervig, sich durchs Startmenü zu klicken oder seinen Desktop mit Verknüpfungen zu übersäen.

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